In Plauen nichts zu holen Drucken
Geschrieben von: Oliver Poller   
Sonntag, den 15. November 2015 um 07:32 Uhr

Wie schon in den vergangenen Jahren, gelang es unserem Team nicht, etwas Zählbares von der Auswärtsreise nach Plauen mitzubringen. Aufgrund einiger Ausfälle mussten wir gleich von Beginn an unsere Formation umbauen. Auf der rechten Seite versuchten Tilo und Max für Druck zu sorgen. In der Defensive waren wir vor allem im Zentrum zu langsam an den Gegenspielern, wodurch diese zu einfachen Einwurfchancen kamen. Nach ausgeglichenen Anfangsminuten und einem anfänglichen 3:3, zogen die Plauener schnell auf vier Treffer davon (7:3). Im Angriff versuchten wir uns zunächst kraftvoll, durch die Abwehrmitte des Tabellendritten zu kombinieren, was sich gegen den massiven Mittelblock der Gegner schwierig gestaltete. Nach etwa einer viertel Stunde wurde Spielmacher Toni Schreinert in kurze Deckung genommen. Wir reagierten, Toni wich an den Kreis aus und versuchte fortan dort für Lücken zu sorgen. Wodurch aber auch der Torgefahr im Rückraum schwand. Über die Zwischenständen 10:6 und 12:7 festigte sich unser Rückstand bei zunächst fünf Toren. Unsere Abwehr bekam nun etwas bessern Zugriff auf die vogtländischen Werfer, was nun aber auch für mehr Platz am Kreis sorgte, den der Kreisläufer zu nutzen wusste und einige Wirkungstreffer setzte. Aber einige Angriffe konnten nun abgefangen und bis zur Pause auf 14:12 verkürzt werden. Nach dem Wiederanpfiff gelang es uns nicht, an die gute Schlussphase des ersten Spielabschnittes anzuknüpfen. Einige vergebene Chancen luden die Einheitler zu einfachen Gegenstoß-Toren ein, wodurch der Rückstand schnell wieder auf 21:15 anwuchs. Aus Mangel an Durchsetzungsvermögen im Zentrum, versuchten wir unsere Flügelspieler mehr und mehr in Szene zu setzen. Was auch für eine Vielzahl von Toren sorgte. Heiko Seltmann von links uns Paul Riedel von rechts brachten insgesamt zehn Würfe im plauener Netz unter und hielten uns im Spiel. Auch unsere Torhüter kamen nun immer besser in die Partie und parierten einige Bälle. die Nach dem 26:19 konnten wir so noch einmal auf 28:25 herankommen. Aber die Zeit war mittlerweile zu knapp, um tatsächlich noch eine Gefahr darzustellen. Trotz der schlussendlichen 31:26-Niederlage können wir einige positive Aspekte aus dem Spiel für die kommenden Wochen mitnehmen. Dazu gehören in erster Linie die gute Moral, durch die wir uns wieder heran bissen und das offensive Flügelspiel.

Rittersgrüner Aufgebot:
Tobias Brückner, Marcus Schützler, Marcel Seltmann – Heiko Seltmann (7), Toni Schreinert (9/4), Paul Riedel (3), Tilo Mothes, (1), Philipp Lang (1), Florian Schreinert (5), Steffen Täubner, Maximilian Plasczyk